Neues von der Rathewalder Mühle

Mitteilungsblatt der Stadt Hohnstein 20 | Nr. 1/2020

Am 23. November 2019 fand der Herbstputz an der Rathewalder Mühle statt. Zahlreiche Beteiligte sorgten für eine schnelle Füllung des durch die Stadt Hohnstein bereitgestellten Containers. Vielen Dank an alle Helfer. Die Einladung zum Frühjahrsputz 2020 erfolgt wieder über das Mitteilungsblatt.

Die Brüder Fabian und Sebastian Eisold haben unterdessen im Auftrag der Stadt ein neues Geländer am oberen Teich angfertigt (siehe Foto). Tobias Eisold hat in diesem Jahr wieder erfolgreich den Imbiss in der Mühle betrieben und er ist auch für die kommende Saison zuversichtlich, den Wanderern und Gästen ein solides gastronomisches Angebot zu bieten. Die Stadtverwaltung Hohnstein bedankt sich bei den drei Eisold-Brüdern für die Organisation der Stadt-Weihnachtsfeier am 4. Dezember. Der Vortrag von Gunter Förster zur Geschichte von Rathewalde und der Mühle im Beisein von Manfred Schober, Johannes Ebert und Werner Nake war ein tolles Erlebnis. Auch dem Team der Hocksteinschänke für das anschließende Abendessen sei herzlich gedankt.
Stadtverwaltung Hohnstein

Putztag an der Rathewalder Mühle

Das Jahr ist nicht spurlos an dem Ausflugsziel vorübergegangen. Vor der Winterpause wird aufgeräumt.

Arbeitseinsatz an der Rathewalder Mühle. Fabian Eisold befreit die Felsen von Wildwuchs. ©SteffenUnger

Von Rathen aus, vorbei am Amselsee und Amselfall, erreicht der Wanderer kurz vor der Ortschaft Rathewalde die Rathewalder Mühle, perfekt eingepasst zwischen hohen Felsen ins wild-romantische Tal des Grünbachs. Seit dem 1.Mai 2018 haben die Brüder Eisold hier die Ausflugsgaststätte geöffnet – nach langer Schließzeit. Ihr großes Ziel, das Mühlengelände Stück für Stück zu sanieren. In den letzten Monaten ist viel geworden. Die beiden haben zum Beispiel in der Jägerklause eine Ferienwohnung eingerichtet, und im Kuhstall ist das neue Matratzenlager fertig geworden.
Auch außen hat sich einiges getan. Aber wie das so ist mit einem großen Objekt, Arbeit wartet immer und überall. Deshalb waren zum letzten Arbeitseinsatz auch wieder viele freiwillige Helfer willkommen. So konnten unter anderem Felsen von Wildwuchs befreit werden, störende Wurzeln wurden entfernt, Bäume und Hecken geschnitten. Auch am Malerweg, der mitten durch das Mühlengelände verläuft, waren zupackende Hände gefragt. Und natürlich haben auch die vielen Bäume ausreichend Laub hinterlassen. Jeder konnte hier mit anpacken. Selbst die jüngsten Helfer bekamen eine Harke in die Hand. In den nächsten Tagen stehen noch die letzten Arbeiten vor der Winterpause an, damit das Team der Rathewalder Mühle im Frühjahr in die nächste Saison starten kann. Dann übrigens auch wieder mit einigen kulturellen Veranstaltungen, so wie in diesem Jahr. Ebenso setzen die Mühlenbesitzer das Kleinkunstfestival mit Livemusik, Autorenlesungen und Ähnlichem fort.

Von Anja Weber, 27.11.19

23.11.2019 2.Arbeitseinsatz in der Rathewalder Mühle

Am Sonnabend, den 13.11.19 um 9:00 Uhr treffen wir uns in der Rathewalder Mühle und wollen dort weiter machen wo wir zuletzt aufgehört haben. Wir werden die Felsen frei legen, Bäume zurück schneiden und den Teil des Malerweges der durch die Rathewalder Mühle verläuft pflegen. Auch die Kleinsten können mit zupacken und z.B. das Laub zusammen rechen

Zeit:

9:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr.

Adresse:

Am Grünbach 5-7,

OT Rathewalde

 

Für Speisen und Getränke wird gesorgt.

Bringt bitte eigenes Werkzeug mit wer dies hat. Arbeitshandschuhe sowie festes Schuhwerk sollten nicht fehlen. Für eine Anmeldung im Vorfeld wären wir dankbar. So lässt sich der gesamte Arbeitseinsatz besser planen.

14.09.19 Harmonie im Tal, die Zweite

Direkt zwischen den Sandsteinfelsen gibt es Livemusik, Comedy, Jonglage, Kurzfilme, Autorenlesungen… so hat man Kleinkunst noch nie erlebt. Das Programm wird noch nicht ganz verraten, aber freut euch auf die 2. Auflage des Festivals. Eintritt ist natürlich frei.

15.Juni 2019 Ringelnatz und andere Maritimitäten

Ein Theaterstück für eine Person nach Motiven und Gedichten von Joachim Ringelnatz

Thomas Lautenknecht spielt, knarrt und säufzt sich als namenloser Matrose durch maritime und kontinentale Gedichte des sächsischen Dichters Joachim Ringelnatz. Er berichtet vom Seemann Kuttel Daddeldu, vom Mädchen mit dem Muttermal und von der unsterblichen Liebe zu seiner längsten Braut. Er schreibt aus Hongkong und philosophiert in Hamburg. Er berät seinen Enkel Heini, besucht seine Kinder, beshantiet die Hochseekuh und erzählt umgeben von maritimen Requisiten allerlei Seemannsgarn und spinnt morsche Fäden aus seiner Zeit auf Kreuzfahrtschiffen in der Ostfriesischen Korallensee und dem Steinhuder Meer.

Joachim Ringelnatz (geb. 1883 in Wurzen, gest. 1934 in Berlin) war ein deutscher Schriftstelller, Kabarettist und Maler, der vor allem für seine humoristische Lyrik, wie die ‘Turngedichte’ oder Gedichte um den Seemann Kuttel Daddeldu bekannt ist.

Thomas Lautenknecht gehört zu den begnadetsten Dresdner Musikern und so werden auch bei diesem Theaterstück Lautenknechts Stimme und seine Gitarre öfters erklingen.

Die Veranstaltung findet im Gastraum der traumhaften Rathewalder Mühle statt. Begin ist 20 Uhr.

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten.

1. Arbeitseinsatz im Amselgrund

Wir hatten für den 17.11.2018 zum großen Herbstputz in den Amselgrund Höhe Rathewalder Mühle eingeladen. Die Wetterprognose versprach einen goldenen Herbsttag und so folgten unserer Einladung fast 40 Personen. Pünktlich um 8:00 Uhr kamen die ersten fleißigen Helfer und die Arbeit war schnell im vollen Gange.

Anfangs waren es noch kühle Temperaturen. Doch schon wenig später kam die Sonne und wärmte den Amselgrund. Überall wurde emsig Laub gefegt, Bäume und Sträucher abgesägt, geschaufelt und geschnitten. Selbst die kleinen und großen Kinder packten motiviert mit zu und so fühlte sich der Einsatz wie ein großes Familienfest an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, etliche Felsen wurden wieder von Unkraut und wildem Bewuchs befreit. So einige interessante Sachen wurden im und am Felsen gefunden die sicherlich für unseren Ortschronisten viele neue Erkenntnisse zur Geschichte und Nutzung der Rathewalder Mühle bringen dürften.

Vielen Dank dafür an die zahlreichen Helfer die mit Ihrem Engagement zum Erfolg des Einsatzes beigetragen haben. Ein Dankeschön geht natürlich auch an die Stadt Hohnstein die uns einen Container für die Grünabfälle zur Verfügung gestellt hat.

Den nächsten Einsatz planen wir für das Frühjahr 2019

Foto Herr Hilmer

Arbeitseinsatz: mach Luft im Tal am 17.11.2018

Postkarte um 1900

Jahrelang haben die Menschen der Wildnis Raum für Kultivierung und Lebensraum abgerungen und es trotzdem geschafft mit der Natur im Einklang zu leben. In letzter Zeit verkennen viele jedoch den Unterschied zwischen Wildnis und Natur. Somit ringt Sie uns die einstigen Kulturlandschaften wieder ab. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen wollen wir uns am Sonnabend, den 17.11.18 um 8:00 Uhr in der Rathewalder Mühle treffen und so anfangen der Wildnis dort Einhalt zu gebieten wo sie nicht hin gehört. Ziel ist es, die Zivilisation und die Natur wieder in Einklang zu bringen. Die alte Postkarte zeigt, wie es unseren Vorfahren gelungen ist, dieses Gleichgewicht zu schaffen.

Zeit:                      8:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr.

Adresse:               Am Grünbach 5-7, OT Rathewalde

Für Speisen und Getränke wird gesorgt.

Bringt bitte eigenes Werkzeug mit wer dies hat. Arbeitshandschuhe sowie festes Schuhwerk sollten nicht fehlen. Für eine Anmeldung im Vorfeld wären wir dankbar. So lässt sich der gesamte Arbeitseinsatz besser planen.

 

Rückblick Irischer Abend 20.10. 2018

Go raibh maith agat! Das heißt „vielen Dank“ auf Irisch. Bedanken möchten wir uns für einen fantastischen Abend mit ganz viel Livemusik, irischen Getränken und einem zauberhaften Publikum.

Detlef Hutschenreuter und Band sowie Georg Hanke reisten für den Irischen Abend extra aus Dresden, Berlin und Jena an und spielten im Wechsel von 18 Uhr bis 0 Uhr im Gastraum der Rathewalder Mühe einen absoluten Musikmarathon. Dabei wurde ein riesiger musikalischer Bogen gespannt von Irish Folk über Swing und Jiddische Musik bis hin zu Rock ‘n’ Roll. Ob es nun an der mitreißenden Musik lag oder eher am kräftigen Guinness und am irischen Whisky oder der Kombination aus allem, wissen wir nicht ganz genau – jedenfalls wurde das Tanzbein ordentlich geschwungen. Selbst der 95 jährige Dorfälteste aus Rathewalde legte eine flotte Sohle auf’s Parkett. Weitergehend gab es noch eine spontane Irish-Dance-Einlage der reizenden Damen vom Pirnaer Tanzclub.

Wer zwischendurch mal frische Luft brauchte, konnte sich draußen am Lagerfeuer wärmen und gleichzeitig das zauberhaft illuminierte Gebäudeensemble der Mühle genießen.

Ein spezieller Dank geht natürlich an alle Musiker und an Mike Ritter von Lichtbild Total für die wunderbaren Fotos.

Das Fazit des Irischen Abends: es war genial und eine Wiederholung 2019 ist schon in Planung. Dann definitiv mit Irischem Gulasch, der dieses Jahr leider nicht ganz den Weg von der grünen Insel ins Elbsandsteingebirge gefunden hat.

Rückblick Liedermacherkonzert mit WOGER

Die herbstliche Kühle zog durch das Tal des Grünbachs – doch im Gastraum der Rathewalder Mühle knisterte das Feuer im Kaminofen und sorgte für eine mollige Wärme. Der Liedermacher und Songpoet Wolfgang Gerbig (Kurzform WOGER) war für diesen Abend extra aus dem 740 Kilometer entfernten Ort Staufen nach Sachsen angereist und sang, spielte und redete sich in die Herzen der Zuhörer.
Auch wenn die Anzahl der Gäste diesmal eher auf ein Wohnzimmerkonzert schließen ließ, so spielte WOGER dennoch sein knapp zweistündiges Soloprogramm mit Leib und Seele und einem ständigen Lächeln auf seinen Lippen.
Wer unter einem Liedermacherkonzert nur die klassische Gesang-Gitarren-Kombination versteht, dem zeigte der Songpoet an jenem Abend, dass es auch anders geht. Denn neben seiner Stimme, Mundharmonika und drei verschiedenen Gitarren spielte WOGER mit seinem linken Fuß einen Schellenkranz, während er mit seinem rechten Fuß abwechselnd Bass Drum und Loop Station betätigte. Mit Hilfe dieser Technik konnte WOGER alleine im Duett singen und sich von Synthesizern und diversen Rhythmen begleiten lassen. Das ist Liedermaching 2.0 in komplexester Form!
Die Texte seiner Lieder waren so vielfältig wie die musikalische Umsetzung. WOGER sang über aktuelle Themen wie Politik und Flüchtlingsproblematik, über historische Themen der alten Ritter von Staufen, aber auch über alltägliche Situationen und das Mensch sein / menschlich sein im Allgemeinen.